Tag 3: SOLID Peru

Heute war wahrscheinlich einer der interessantesten Tage dieser Reise. Wir besuchten jene Hilfsorganisation, in der meine erste fairtrade Kollektion gefertigt wird: MANTA & DIA bei SOLID Ayacucho. Wir lernen die Strickerinnen endlich persönlich kennen und bekamen einen Einblick in ihr Leben und ihre Arbeit. Zusätzlich durften wir nachmittags zwei Sozialarbeiterinnen bei ihrer Arbeit mit den Frauen begleiten.

Ich schreibe den Blog heute nach einem Tag, der so voll mit Eindrücken war, dass es schwer in Worte zu fassen ist. Ich bin komplett überwältigt, beeindruckt und berührt, was diese soziale Hilfsorganisation hier in nur 10 Jahren auf die Beine gestellt hat. Joris von SOLID war so nett, uns einen kleinen Überblick zu verschaffen: Neben zahlreichen Projekten im Bereich der Landwirtschaft gibt es einen Kindergarten, ein Wohnhaus für junge Mütter, eine Strickwerkstatt und vieles mehr.

Bewaffnet mit Stricknadeln arbeiten, plaudern und leben hier ca. 150 – 200 Frauen. Für ihre Arbeit bekommen die „Mamas“ eine Fixanstellung, fairen Lohn und bei Bedarf auch Kinderbetreuung. Ich bin enorm beeindruckt von der Qualität ihrer Arbeit und etwas nervös, als ich sie endlich persönlich treffe. In traditioneller peruanischer Kleidung mit Hut, Rock, bunten Tüchern und langen schwarzen Zöpfen stricken die Damen die schönsten Schals, Ponchos und Beanies, ich bin überwältigt! Während die Kinder zwischen den Stühlen spielen, bleibt für mich Zeit, einen ersten Blick auf meine Produkte zu werfen.

Wie eingangs bereits erwähnt, durfte ich die jungen Mamas auch zu Hause besuchen. Es war eine sehr bewegende Erfahrung und ich möchte euch im nächsten Blog genauer davon berichten, denn es ist schwer in Worte zu fassen, in welchen Umständen diese jungen Mamas versuchen, ihr Leben zu meistern.

Erstmal sag ich "gute Nacht", ich muss morgen früh raus, es geht ab zur Alpaka Farm,

alles Liebe & bis bald,

Susi


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